Projekt

Das Zero Emissions Projekt wurde 2008 durch die beiden Initiatoren Thomas Reinke und Michael Walther gegründet. Ziel dieses Projektes war und ist es, Zuschauer, Medien und Unternehmen mit spektakulären Wassersportaktionen für verschiedene Umweltthemen zu begeistern. Denn auch wenn es oberflächlich erscheinen mag - Umweltschutz muss cool und interessant sein! Nur so erreichen wir mit den wichtigen Themen Zielgruppen, die sich bisher nicht mit Klimawandel, Vermüllung und Übersäuerung der Ozeane oder Einsparung von Resourcen beschäftigt haben!

 

Das Internet bietet alle Informationen direkt von Zuhause aus. Aber welche Informationen kommen bei uns an? Dank Social Media und Blogs leben wir schnell in einer Blase die uns vorgaukelt, dass sich mittlerweile die ganze Welt für unsere Themen interessiert. Wir kommen nicht mit mehr sondern mit weniger anders Denkenden zusammen. Wir liken unsere Lieblingsthemen und Algorhitmen werfen uns mehr Infos dieser Art aus.

 

Es ist daher noch wichtiger geworden, mit unseren Aktionen über Grenzen zu gehen um noch mehr Menschen zu erreichen!

 

 

Was war, was wird?

Die Wurzeln des Zero Emissions Projekte liegen bereits im Jahr 2007. Thomas Reinke und Michael Walther kommen mit der englischen Segellegende Pete Goss zu einer Einigung und übernehmen den Seacart 30 "Playing for Success". Der Engländer hatte diesen Carbon-Offshore Trimaran in den Jahren zuvor für ein Kinder und Jugendprojekt genutzt und übergibt im Dezember 2007 eine perfekt ausgestattete Yacht. Thomas Reinke, Michael Walther und Thomas Walther überführen diesen Trimaran noch im Dezember 2007 auf dem Seeweg von Plymouth nach Kiel. 35 Knoten Wind und 2 Grad Lufttemperatur sind eine erste Härteprobe für Mensch und Material. Kurz vor Weihnachten erreicht das Team den neuen Heimathafen.

2008:

Es vergeht ein Jahr mit Regatten und weiteren Segelaktionen, bis die gleiche Crew im Dezember den Hafen von Kiel zur Aktion "ZERO EMISSIONS - BALTIC CHALLENGE" verlässt. Im Namen der Landeshauptstadt und unterstützt durch die Stadtpräsidentin Kathy Kietzer als Schirmherrin läuft der Trimaran aus, um die Message "Zero Emissions" an alle Ostsee-Anrainerstaaten weiter zu geben.

 

Es geht von Kiel nach Danzig, nach Klaipeda, Riga, Talllinn, St. Petersburg, Helsinki, Stockholm und endet nach mehr als 2000 Seemeilen bei Dunkelheit und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt kurz vor Weihnachten auf Öland. Die schwedische Insel wird der Zielpunkt der Aktion, nachdem Wind und Wetter die Crew dort zum abwettern zwangen.

 

In jedem der Ostsee-Anrainerstaaten haben wir jeweils das dritte Crewmitglied gegen einen Segler des Landes ausgewechselt. So konnten wir für noch mehr Identifikation und Begeisterung in dem entsprechenden Land sorgen.

Ab 2009:

Neben dem Trimaran "Playing for Success" kamen ab 2008 verschiedene Katamrane der F18 Klasse zum Einsatz. So startete Michael Walther 5 Mal bei der härtesten Formula 18 Regatta der Welt, dem Archipelago Raid. 2009 stand dieser Start unter dem Motto "W4 - powered by Zero Emissions". Der Amerikaner und Inhaber der Agentur W4, Douglas Walker, wollte in diesem Jahr seinen Traum von einer Teilnahme an der Regatta verwirklichen. Eine schwere Krankheit hielt ihn jedoch leider davon ab, so dass Michael mit anderer Crew das Rennen bestreiten musste.

 

Weitere Regatten in den Jahren 2010, 2011 und 2012 folgten.

Ab 2013:

Neben verschiedenen Segelprojekte ist seit 2013 eine weitere Wassersportart dazugekommen. Segeln ist teilweise aufwändig und so ergibt es sich immer häufiger, dass Michael Walther mit seinem Stand-up Paddleboard vor der Küste Schleswig-Holsteins unterwegs ist. So überrascht es nicht weiter, dass auch dieses Fortbewegungsmittel für extreme Aktionen eingesetzt wird.

 

2015 paddelt Michael über die freie Ostsee von Kiel nach Äerö - nachts und Non-Stopp. Jeder der insgesamt 50 gepaddelten Kilometer bringt dabei Spenden für die Paulchen Esperanza Stiftung, mit der wir seit 2013 kooperieren.

 

2016 reichen die 9 Stunden nach Dänemark nicht mehr. Also geht es Non-Stopp von Kiel nach Flensburg in 24 Stunden - 120 km kommen dabei heraus, natürlich auch wieder für Paulchen!

 

2017 durchquert Michael Walther mit seinem SUP Board Schleswig-Holstein. 98 km durch den Nord-Ostsee Kanal.

Ab 2015:

Hydrofoils sind das Thema im Wassersport. Das Zero Emissions Projekt ist natürlich mit dabei. Noch effizienter lässt sich Windenergie kaum nutzen. Der foilenden A-Cat bereichert unsere Projekte seit 2015 und ist nicht mehr wegzudenken.

 

So ging das Rennen gegen die Scandlines Hybridfähre zwar leider verloren, an einem Termin für eine Revanche wird jedoch bereits gearbeitet.


Bilder bisheriger Aktionen

Kontakt

Zero Emissions

Michael Walther

Franckestraße 5

24118 Kiel 

MAIL: m.walther@zeroemissions.eu

TEL: +49 173 6228467