Das Zero Emissions Projekt

 

Das Zero Emissions Projekt wurde 2008 gegründet, um den Klimaschutz weiter in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu rücken. Mit unseren Wassersportaktionen motivieren wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazu, mehr Zeit mit und in der Natur zu verbringen. Wir wollen Begeisterung für unsere Umwelt und damit ein Interesse für den Klimaschutz schaffen. Denn nur so können wir unseren Planeten für die kommenden Generationen lebenswert erhalten.

 

Unsere neue Seite ist in der Entwicklung, bereits nächste Woche finden Sie hier weitere Infos zu unseren verschiedenen Projekten. 

 

 

Neben der Motivation von verschieden jungen und alten Menschen, ist es uns aber auch ein Anliegen unsere eigenen Aktionen und unseren Sport möglichst nachhaltig zu gestalten. So kommt es, dass wir seit mehr als 5 Jahren daran arbeiten, ein möglichst nachhaltiges Stand-up-Paddleboard zu bauen. Mit unserem neuen RAY ECO ist uns dies nun gelungen. Es ist zu 95 % aus nachwachsenden Rohstoffen, wird in Kiel gefertigt und schon bei der Entwicklung und Produktion wird von Anfang bis Ende auf maximale Nachhaltigkeit geachtet. 

 

RAY ECO

Die Entwicklung des Boards:

 

Ein schnelles, leichtes und stabiles Stand-up-Paddleboard (SUP) zu fertigen, welches einen möglichst geringen Einfluss auf die Natur hat, war das Ziel des Zero Emission Projektes. In Kooperation mit dem Kieler BoardLab und unterstützt durch Fanatic, einen der führenden Boardhersteller der Welt, ist uns dies mit dem Ray ECO gelungen. 

 

Es ist das wohl nachhaltigste SUP der Welt. Statt Glas- oder Kohlefasern kommt Holz zum Einsatz, der sonst übliche Schaumkern wurde durch eine Spantenstruktur aus dem gleichen Werkstoff ersetzt. Eine Schutzschicht aus giftigen Lacken oder Harzen sucht man vergeblich, dieses Board wird mit Bio-Leinöl versiegelt. Sogar die Logos und Beschriftungen auf dem Board werden durch natürliche Pigmente auf das Holz aufgetragen. 

 

Neben dem Board selbst hat das Team auch während der Produktion und in den vorhergehenden Schritten alles auf Nachhaltigkeit ausgelegt. „Das Board soll während seines vollständigen Lebenszyklus einen minimalen Einfluss auf die Natur haben“, so Jannek Grocholl von BoardLab. „Dabei war es uns wichtig, dass es keine Marketinggeschichte wird, die sauber aussieht, aber bei genauerer Betrachtung kaum Vorteile gegenüber herkömmlichen Boards bietet.“ 

 

Das nachhaltig angebaute Holz stammt vom Kiri-Baum, welcher unter anderem auch in Deutschland angebaut wird. Das Holz dieses schnell wachsenden Baumes stammt von dem Unternehmen KIRITEC, welches Teil der WeGrow Gruppe ist. Neben dem geringen Wasserverbrauch bietet Kiri noch weitere ökologische Vorteile: So können die Bäume eines Hektars pro Jahr ca. 35-40t CO2 binden – das Vierfache der Bindekapazität eines durchschnittlichen Mischwalds. Neben den ökologischen Aspekten bietet das Holz ein besonders geringes Gewicht und eine sehr gute Seewasserbeständigkeit. Diese Vorteile macht sich das BoardLab Team bei der Konstruktion und dem Bau des Boards zunutze.

 

„Wassersportartikel sind reine Luxusprodukte, die kein Mensch zwingend benötigt. Daher ist es hier umso wichtiger, ein kritisches Auge auf den Ressourcenverbrauch und die Auswirkungen auf die Umwelt zu haben“, erläutert Michael Walther. „Dass Kunststoffprodukte heute zum Teil als nachhaltig beworben werden, nur weil sie lange halten, ist in meinen Augen eine Farce. Dieses Argument zieht nur dann, wenn es auch wirklich lange genutzt wird. Bei Produkten, die einem Trend unterworfen sind, ist dies aber selten der Fall - Bekleidung ist hier ein Beispiel, Boards ebenfalls. Denn viele Wassersportler kaufen sich neues Equipment, weil sie Lust auf was Neues haben, obwohl das Alte technisch noch völlig okay ist."

Um die langfristige Nutzbarkeit zu gewährleisten, wird das Holz des Fanatic Ray Eco mit Bio-Leinöl behandelt. Diese Beschichtung muss wie bei guten Lederschuhen nach einiger Zeit erneuert werden. Es ist also ein wenig Pflege nötig, um das Board in seinem edlen Zustand über Jahrzehnte zu erhalten. Damit steht das Board in starkem Kontrast zu unserer sonstigen Art zu konsumieren. Anstelle der schnellen Kauf- und Wegwerfgesellschaft tritt hier die handwerkliche Liebe zum Detail und die Notwendigkeit zur erhaltenden Pflege. 

 

Das Board ist dabei mehr als eine Machbarkeitsstudie. Extremsportler und Umweltaktivist Michael Walther wird mit diesem Board in den kommenden Monaten einige besondere Touren bestreiten, um sicherzustellen, dass es allen Anforderungen gewachsen ist. 

 

Nach diesen Tests ist das Fanatic Ray Eco auch für andere Stand-up-Paddler mit einer Begeisterung für hochwertige Naturprodukte zu haben. Im BoardLab in Kiel sollen jedes Jahr eine kleine Serie dieser Boards entstehen. Natürlich werden die Kunden auch nach dem Kauf nicht allein gelassen. Jannek Grocholl und sein Team stellen den Paddlern die BoardLab Werkstatt zur Pflege des Boards zur Verfügung, leiten diese an oder übernehmen diese notfalls auch selbst. 

 

Hier einige Bilder der Produktion und der ersten Tests des RAY ECO:

 

Hier die technischen Daten des RAY ECO:

 

Länge: 14' Fuß (4267 mm)

 

Breite: 24'' Inch (610 mm)

 

Volumen: 370,5 l

 

Gewicht: 11,5 kg

 

 

 

Weitere Detailaufnahmen des RAY ECO (Copyright Tom Körber):

 

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Aktuelle Pressemitteilung zum FANATIC RAY ECO
EcoSUP_PM1_V8_deu.pdf
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